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Die neue FOD Bin von PAUL WOLFF® reduziert das Risiko kostspieliger Schäden am Flugvorfeld. 18 Exemplare des innovativen Containers kommen nun am Düsseldorfer Flughafen zum Einsatz.

Sicherheit ist in der Luftfahrt immer ein Thema – und das lange bevor die Flieger abheben. Ein klassisches Problem ist dabei der sogenannte Foreign Object Damage, kurz FOD, auf dem Flugvorfeld. In Fachkreisen bezeichnet man so Schäden an Triebwerken, Tragflächen, Flugzeugrumpf oder Fahrwerk, die durch am Boden befindliche, nicht sicher befestigte Fremdobjekte verursacht werden. Zum Schaden am Flugzeug addieren sich weitere Kosten, etwa weil es infolge von FOD zu Flugverspätungen kommt. Keine triviale Angelegenheit: „Insgesamt entstehen durch FOD weltweit Schäden in Höhe von 4 Mrd. Euro – und das jedes Jahr“, weiß Jochen Janetzki vom Flughafen Düsseldorf.

 

Hohes FOD-Risiko durch unsystematisches Abfallhandling

Zu den typischen FOD-Auslösern zählen Abfälle, die auf dem Flugvorfeld nicht sachgerecht entsorgt wurden oder unter Windeinfluss aus dem Container wehen. Nicht selten sind es aber auch die Abfallcontainer selbst, die zum gefährlichen Flugobjekt werden und gravierende Schäden verursachen. Zwar ist diese Problematik hinlänglich bekannt, eine überzeugende Lösung stand jedoch lange Zeit aus.

 

Genau auf die Bedürfnisse am Flugvorfeld zugeschnitten: FOD Bin

Als Experte für durchdachte Abfallsysteme, die selbst höchsten Sicherheitsanforderungen genügen, hat sich nun Paul Wolff® dem Thema FOD gewidmet und in enger Abstimmung mit dem Flughafen Düsseldorf die FOD Bin entwickelt und produziert. „Ein großer Vorteil war, dass wir die Möglichkeit hatten, unsere Abfallsystem-Expertise mit dem Know-how des Flughafens Düsseldorf zusammenzuführen. Die FOD Bin ist in Anlehnung an das Düsseldorfer FOD-Sicherheitskonzept entstanden und wir konnten alle relevanten Fragestellungen konsequent aufgreifen“, so Dr. Hanns Menzel, Geschäftsführender Gesellschafter der Paul Wolff GmbH. Begeistert vom Ergebnis der Zusammenarbeit zeigt sich auch Jochen Janetzki: „Um hohe Kosten durch FOD zu vermeiden und um die Flughafeneffizienz zu steigern, haben wir die FOD Bins von Paul Wolff® zu einem Bestandteil unseres Sicherheitskonzepts gemacht.“

 

Mehr Sicherheit bei geringeren Kosten

Das Besondere an der FOD Bin: Mit ihrem Eigengewicht von 1,5 t ist sie extrem standfest und kann ohne Fundament oder Bodenverankerung auf dem Vorfeld platziert werden. Der Deckel schließt selbsttätig, was Verwehungen durch Wind oder Turbinen ausschließt. Flexibel einstellbare, mit Bürsten ausgestattete Bodenabschlussbleche verhindern Verschmutzungen im Inneren und das Eindringen von Ungeziefer. An der Außenwand der FOD Bin befinden sich Fixierbügel für die sichere Zwischenlagerung sperriger Objekte, die nicht auf dem Flugvorfeld herumliegen dürfen. Um die Laufwege des Flughafenpersonals kostensenkend zu reduzieren, sind im Dach der FOD Bin Seilschlaufen angebracht, die das flexible Versetzen erlauben. Dank eines Fassungsvermögens von bis zu 1.100 l lassen sich zudem die Entleerungszyklen optimieren, was ebenfalls Geld spart.

 

Drei Modelle von 800 bis 1.100 l

Erhältlich ist die FOD Bin in folgenden Varianten, die entsprechend dem Flughafensicherheitskonzept gestaltet und in Signalfarben gekennzeichnet werden können: Avantgarde® 800, Avantgarde® 800 Plus und Avantgarde® 1100.

 

Über die Paul Wolff GmbH

Seit über 60 Jahren ist Paul Wolff® ein gefragter Entwicklungs- und Produktionspartner der Immobilien- und Abfallwirtschaft sowie von Kommunen und Friedhofsbetreibern. Mit rund 150 Mitarbeitern stellt das Unternehmen an den Standorten Mönchengladbach und Ditzingen innovative Abfall-, Depot- sowie Friedhofsysteme her. Mit 16 Verkaufsbüros in Deutschland ist Paul Wolff® kundennah aufgestellt.


Die FOD Bins von Paul Wolff erhöhen die Sicherheit und Ordnung am Flughafen. Foto: PAUL WOLFF GmbH