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Wie in Deutschland so wandelt sich auch in Österreich die Friedhofskultur rapide: Die Zahl der Feuerbestattungen wächst stetig an – und schon sehr bald wird die Kremierung die häufigste Bestattungsart sein: In Österreich liegt der Durchschnitt bereits bei rund 50 Prozent; 1995 waren es erst 16 Prozent.

Wie in Deutschland so wandelt sich auch in Österreich die Friedhofskultur rapide: Die Zahl der Feuerbestattungen wächst stetig an – und schon sehr bald wird die Kremierung die häufigste Bestattungsart sein: In Österreich liegt der Durchschnitt bereits bei rund 50 Prozent; 1995 waren es erst 16 Prozent.

 

Experten erachten gleich mehrere Gründe als maßgeblich für diesen Trend: Zum einen verschafft eine Urnenbeisetzung den Angehörigen mehr Zeit, eine Trauerfeier vorzubereiten und sich zusammenzufinden; eine Erdbestattung muss hingegen zeitnah erfolgen. Auch der Platzmangel auf den Friedhöfen spielt angesichts von jährlich rund 80.000 Bestattungen in Österreich eine wichtige Rolle – manche Gemeinde stößt hier einfach an Kapazitätsgrenzen. Gleichzeitig hat sich die Einstellung vieler Menschen christlichen Glaubens zur Feuerbestattung grundlegend geändert. Über 50 Jahre sind vergangen, seit das Heilige Offizium, Vorgängerbehörde der heutigen Glaubenskongregation im Vatikan, im Rahmen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 – 1965) für Katholiken die Feuerbestattung der Erdbestattung gleichgestellt hat. Aber es erforderte zwei Generationen, bis die Kremierung nicht mehr als Sünde angesehen wurde.

 

Ort für Trauer und Besinnung bleibt

Ein weiterer ausschlaggebender Grund, warum sich immer mehr Menschen für eine Urnenbestattung entscheiden, dürfte an den deutlich geringeren Kosten liegen: Die Hinterbliebenen sollen nicht mit den hohen Auslagen für ein Erdgrab belastet werden. Wenn sich immer mehr Menschen für diese pflegeleichte und kostengünstige Grabstätte entscheiden, so bleibt dennoch der Wunsch nach einem persönlichen und einzigartigen Ort des Abschieds, der Trauer und Besinnung. Deshalb sind moderne Kolumbarien heutzutage längst auch ästhetisch ansprechende Stätten – wie beispielsweise in Seefeld in Tirol: Auf einer leichten Anhöhe mit Blick über den Ort liegt das neue Kolumbarium. Die Anlage, die das auf Friedhofsysteme spezialisierte Unternehmen Paul Wolff dorthin geliefert hat, ist inzwischen zu einem Symbol des Seefelder Friedhofs geworden – und zu einem attraktiven Blickpunkt für die gesamte Gemeinde. 

 

Neues Kolumbarium für Seefeld

„Vor drei Jahren, bei einer Informationsveranstaltung für Vertreter der Kommunen in der österreichischen Gemeinde Volders, hat ein Mitarbeiter unserer Gemeindeverwaltung die Urnengrab-Anlagen von Paul Wolff kennengelernt. Dort war gerade eine ähnliche Anlage errichtet worden“, berichtet Eduard Hiltpolt, Leiter der Gemeindeverwaltung in Seefeld. In der Tiroler Gemeinde war die Urnengrabstätte an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Man wollte ein neues Kolumbarium bauen, da die Bevölkerung dem Thema Feuerbestattung sehr offen begegnete. Mit geschätzten knapp 70 Prozent liegt ihr Anteil deutlich höher als der österreichische Durchschnitt.

 

Überzeugende Lösung und ansprechende Gestaltung

Bei der Auswahl eines Urnenbestattungssystems konnte der Gestaltungsvorschlag von Paul Wolff den Gemeinderat überzeugen. Nach der Entscheidung für das RAL-zertifizierte System von Paul Wolff setzte der Bauhof der Gemeinde die Fundamente. Inzwischen ist das Kolumbarium in Seefeld fertigstellt und wird in der Tiroler Gemeinde sehr gut angenommen. Eine Kreuzstele (Modell  S 147) bildet den Mittelpunkt der Anlage, flankiert von je vier Urnenstelen S 66. Die insgesamt 34 Kammern sind mit Magnum-Natursteinplatten verschlossen und bieten jeweils Platz für bis zu vier Urnen. Alle Kammern wurden mit einem vorgesetzten Schmuckträger ausgestattet, der als Ablage für Grabschmuck vor der Urne dient. Diese Ausstattung ist in Österreich nahezu Standard und kommt dem Wunsch der Hinterbliebenen nach, die Urnenkammer ähnlich einem Grab zu schmücken, sei es mit Kerzen, Blumen oder sonstigen Andenken. Auch eine bereits auf dem Seefelder Friedhof bestehende ältere Anlage weist dieses Merkmal der Schmuckträger auf.

 

Modularer Aufbau verspricht Flexibilität

Diese ältere Urnen-Anlage wurde als Unikat in Zusammenarbeit mit regionalen Firmen errichtet. Demgegenüber bietet das neue Kolumbarium von Paul Wolff dank seines modularen Aufbaus erhebliche ökonomische Vorteile, welche die Seefelder Gemeindeverwaltung überzeugen konnten. Es ist einfach zu errichten; das gesetzte Fundament reicht vollkommen aus, um die Elemente statisch sicher durch ihr Eigengewicht zu tragen. Eine Erweiterung ist mit geringem Aufwand möglich: Vorausschauend hat die Gemeinde für diesen Fall bereits die Fundamente gießen lassen. Zwar befinden sie sich noch unter der Erdoberfläche, werden demnächst aber freigelegt, damit Erweiterungen montiert werden können.

 

„Vor allem aber gefiel uns auch die ansprechende wertige Gestaltung der Gesamtanlage“, sagt Eduard Hiltpolt. „Denn sie wirkt exklusiv, leicht und elegant.“ Die Urnenstelen bestehen aus Edelsplittbeton; die Oberfläche wird von Hand fein-gestockt und hydrophobiert. Sie trägt die Bezeichnung Procarat® mixed. Die vorgebauten Schmuckträger sind aus geflammtem Nero Impala ausgeführt, genauso wie darauf aufliegenden Abdeckplatten – eine deutliche Aufwertung gegenüber der Standardversion. Im Gegensatz zu konstruktiv einfacheren Lösungen sind die einzelnen Urnenkammern verschließbar. Der Schließmechanismus ist von außen nicht zu sehen, kann aber von einer Person leicht bedient werden. Die Kammerverschlussplatten werden nicht - wie üblich - von vier Eckschrauben gehalten, sondern sind verdeckt mit dem patentierten Paul Wolff Befestigungssystem montiert Mit einem Spezialschlüssel wird der Schließmechanismus ausgelöst. Das sieht nicht nur eleganter aus; so sind äußerlich keine Schrauben vorhanden, die zufrieren könnten. Die leichte Bedienbarkeit stellt aus Sicht der Nutzer einen erheblichen Vorteil dar.

 

Gut gerüstet für mehr Urnenbestattungen

„Mit unseren Lösungen entsprechen wir dem wachsenden Bedarf nach Urnenbestattungen“, erläutert Dr. Hanns Menzel, Geschäftsführender Gesellschafter der Paul Wolff GmbH. „Diese Grabstätten sind kleiner, günstiger und einfacher zu pflegen. Seit mehr als 30 Jahren vertrauen Friedhofsbetreiber auf unsere vielfältigen Lösungen, die eine Gestaltung würde- und stilvoller Orte des Abschieds, der Trauer und der Besinnung ermöglichen.“ Das Angebot von Paul Wolff umfasst Urnenwände, Urnenstelen und Urnenkammern sowie komfortable Bewässerungssysteme für Park, Friedhof und Landschaft.

 

Über die Paul Wolff GmbH

Seit über 60 Jahren ist Paul Wolff ein gefragter Entwicklungs- und Produktionspartner der Immobilien- und Abfallwirtschaft sowie von Kommunen und Friedhofsbetreibern. Mit rund 150 Mitarbeitern stellt das Unternehmen an den Standorten Mönchengladbach Ditzingen innovative Abfall-, Depot- sowie Friedhofsysteme her. Mit 16 Verkaufsbüros in Deutschland und einem in der Schweiz ist Paul Wolff kundennah aufgestellt.

 

 

 

 

Ansprechpartner für die Presse

Michael Obst
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