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Hamburg-Wilhelmsburg: Flüchtlinge erhalten Hilfe durch Paul Wolff, Spende für das Abfallsammeln des Wohnmodul-Dorfes

Als soziales Dienstleistungsunternehmen der Hansestadt Hamburg befasst sich „f&w, fördern und wohnen AöR“ mit den Wohn-und Betreuungsangeboten der Millionenstadt an der Elbe. Hierzu zählt auch die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen, die in Hamburg Asyl beantragen.
Da die Flüchtlingsströme immer noch zunehmen – so wird prognostiziert, dass noch viele Asylbewerber in diesem Jahr den Weg nach Deutschland finden, hiervon 2,55 Prozent über den Verteilerschlüssel nach Hamburg – ist die Standortfrage zur Unterbringung hoch aktuell. Man hört unter anderem von Turnhallen und Zeltdörfern, weiß von Wohnmodulplätzen, in denen die Asylsuchenden Aufnahme finden. Es wird viel getan: Behörden, soziale Gruppen, spontane Bürgerinitiativen nehmen sich, teils ganz unbürokratisch und auch mit vielen Geld- und Sachspenden, der Zuzugsproblematik an.
So wird es im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg gehandhabt, der größten Flussinsel Europas, die von Norder- und Süderelbe umflossen wird. Dieser Stadtteil hat in den letzten Jahren durch den spektakulären, energieeffizienten Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und durch die

Bundesgartenschau vor zwei Jahren (igs) - heute der Wilhelmsburger Inselpark mit einhundert Hektar als neue grüne Mitte - eine beispielhafte Aufwertung erfahren.
In diesem Gebiet, geprägt durch den Hamburger Hafen – von hier aus suchten übrigens über 5 Millionen Auswanderer im 19. Jahr-hundert ihr Glück in der Neuen Welt Amerika – werden jetzt unter anderem auf der Sanitasstraße/Am Vehringhof Menschen in Notlagen untergebracht. Die Unterbringung für etwa 130 Flüchtlinge erfolgt in Wohnmodulen, die das Gefühl einer Wohnanlage vermitteln. Im Rahmen der Errichtungsarbeiten konnte Ende Juli 2015 von „fördern und wohnen“ eine ganz spezielle Spende im Bereich Abfallsammlung und Wertstofferfassung von Paul Wolff entgegengenommen werden.

Der bundesweit agierende Marktführer von Abfallsammelsystemen mit Werken in Mönchengladbach und Ditzingen stellte an diesem Standort sechs gebrauchte, nach Überarbeitung voll funktionsfähige Containerboxen des Abfallsammelsystems Silent 1100 auf. Die Boxen fassen jeweils einen 4-Rad-Abfallbehälter mit 1.100 Litern und sind ein bedienungsfreundliches und sicheres System, um jetzt dort bis zu 6,6 Kubikmeter Abfall und Wertstoffe aufnehmen zu können.

Frank Mayer, Vertriebsleiter des Unternehmens, in Begleitung der Hamburger Repräsentantin Marianne Orth, freute sich sichtlich,
diese Sachspende an Susanne Schwendtke, Pressesprecherin von „fördern und wohnen“ übergeben zu können:
„Für Paul Wolff, in diesem Jahr mit 60jährigem Firmenjubiläum, war und ist es wichtig, sich sozial zu engagieren: Sei es ein Engagement mit dem BUND gegen die Vermüllung der Meere mit Kunststoffabfällen, verschiedene Säuberungsaktionen an der Niers, einem Fluss am Niederrhein, oder aber diese Spende in Hamburg für Unterkünfte von Flüchtlingen.“

Gerade bei der Unterbringung von hunderten von Flüchtlingen kommt es auf eine einfache und effiziente Abfallsammlung an, um den Standort sauber zu halten und Sorgen der Nachbarschaft vor Vermüllung gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dies kann auch ein Hinweis für viele Kommunen im Land sein, wie sich die Problematik Abfall

bei Unterkünften für Flüchtlinge optimieren lässt. Hamburg kann hier für viele Städte und Kommunen ein Vorbild sein.
„Eine geregelte Sammlung und Entsorgung ist bei Inbetriebnahme von Flüchtlingsunterkünften sehr wichtig, da sie Akzeptanz schafft und dem Kernanliegen unserer Arbeit - der guten Nachbarschaft zwischen Flüchtlingen und Einheimischen - sehr entgegenkommt“, fasst Schwendtke die Vorteile dieser Spende zusammen. In der neuen
Wilhelmsburger Unterkunft zeigt sich, dass die Abfallsammelboxen ebenfalls optisch sehr gut zu den Wohnmodulen passen. Das Ganze wirkt wie aus einem Guss. Dies wird noch gesteigert durch beispielhafte Maßstäbe im Bedienungskomfort, wie die Bedienung mit nur einer Hand, der geringen Griffhöhe sowie der Schüttbleche, bei denen nichts daneben geht. Ein spezieller Lärm- und Geruchsschutz wird zudem durch Feststeller, Teleskopdämpfer an den Einwurfdeckeln, geringe Spaltmaße und Gummidichtungen erzielt. „Die Flüchtlinge, die bei uns ankommen, haben oft schlimme Erlebnisse in ihrer Heimat und bei ihrer Flucht zu verarbeiten. Gerade traumatisierten Menschen tut es gut, wenn ihre Unterkunft durchdacht ausgestattet ist. Den Komfort der Abfallsammelboxen, für deren Spende wir Paul Wolff dankbar sind, werden die Bewohner deshalb schnell zu schätzen wissen. Gerade der Lärmschutz ist ein großer Vorteil, zum einen da die stählernen Wohnmodule viel hellhöriger sind als feste Häuser, zum anderen wegen der Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft“, konkretisiert die Pressesprecherin von „fördern und wohnen“ die Pluspunkte des Abfallsammelsystems Silent 1100 von Paul Wolff.

Der Einsatz dieser Boxen vor Ort wird auch die zuständige Hamburger Stadtreinigung freuen, da sie so mit einem bekannten System problemlos für Ordnung und Sauberkeit sorgen kann.